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Fazia Fallah war 2019 Stipendiatin Komposition im Künstlerhaus Lauenburg. Sie schreibt über ihr Stück:
"Den Wunsch, ein Stück in dieser Besetzung zu schreiben, hatte ich schon länger. Klanglich finde ich diese ungewöhnliche Besetzung sehr reizvoll. Beide Instrumente sind von ihrer Art der Klangerzeugung sehr unterschiedlich, doch die Klangfarben verschmelzen wunderbar miteinander und bieten viel Gestaltungsspielraum.
Dieser Wunsch ging im Rahmen des Projektes „mind the gap – Musik für Horn und Viola“ in Erfüllung. In der relativ kurzen Stipendienzeit in Lauenburg habe ich so intensiv an dem Stück gearbeitet, dass alle meine Erinnerungen an den Ort mit Klängen dieser Instrumente gefärbt sind: den auf dem Elbwasser tanzenden Sonnenschein gegen Mittag; die Möwenschreie am frühen Morgen, die so ähnlich klingen wie abwärts gehende Spektral-Glissandi auf Bassklarinette; die Pizzicato-artigen Klänge der Fische, wenn sie tagsüber oder in der Dunkelheit aus dem Wasser heraussprangen und wieder eintauchten und nicht zuletzt die Erinnerungen an jede Begegnung und jedes Gespräch mit den Einwohner*innen. Sie unterstützen mit ihrem Engagement das Künstlerhaus und begegnen den Stipendiat*innen sehr herzlich und mit großer Neugier."
Type
Mp3 (.mp3)
Duration
20:00.259
File size
18.3 MB
Sample rate
44100.0 Hz
Bitrate
1378 kbps
Channels
Stereo